Werte Besucher!
Wofür soll man sich als Häuslbauer entscheiden: Heizen mit Pellets oder Wärmepumpe?
Wir wollen euch das uns zur Verfügung gestellte Material nicht vorenthalten:
ein aktueller Bericht der Stiftung Warentest zu Wärmepumpen, sowie
die Argumentationssammlung eines deutschen E-Werks, welches die Wärmepumpe sehr kritisch sieht.
Bilden Sie sich Ihre Meinung!
Pellets kostengünstig und verlässlich
Höchstpreise für Rohöl machen den klimafreundlichen Energieträger Pellets wieder attraktiv
Der kurzfristige Preisanstieg bei Pellets im vergangenen Jahr hat viel Unmut ausgelöst. Viele Konsumenten hatten den Eindruck, die Preiserhöhung wäre eine Folge der gestiegenen Ölpreise. Tatsächlich aber war der schneereiche und kalte Winter schuld daran, dass die Preise stiegen, denn der Pelletspreis ist vom Ölpreis unabhängig. Über Monate hinweg war die Holzernte erschwert und der Rohstoff Holz wurde knapp und teuer. Christian Rakos, Geschäftsführer des Branchenverbandes proPellets Austria versteht den Unmut der Käufer: „Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Entwicklung gekommen ist und möchten uns bei den Kunden in aller Form entschuldigen. Damit sich diese Entwicklung nicht wiederholen kann, haben wir umfassende Maßnahmen ergriffen. Wir haben die Produktionskapazität massiv ausgeweitet. Für diesen Winter werden bereits jetzt große Lagerbestände aufgebaut. Damit ist die Versorgungssicherheit gegeben und die Stabilität der Preise auch in einem strengen Winter gesichert. Zu Preiserhöhungen wie im Vorjahr wird es in diesem Winter sicher nicht kommen.“ Ein Blick auf die Zahlen bestätigt die Entwicklung. Der tatsächliche Bedarf an Pellets liegt in Österreich derzeit bei 400.000 Tonnen. Produziert werden im Jahr 2007 aber rund 750.000 Tonnen. Diese Menge wird 2008 auf über 1 Million Tonnen gesteigert werden. Damit stehen langfristig genug Pellets für Österreich zur Verfügung.
Substantieller Beitrag zum Klimaschutz
Neben der wiedererlangten Preisstabilität punkten Pellets aber auch bei der Umweltfreundlichkeit. Mit keiner anderen Maßnahme kann ein Haushalt mehr zum Klimaschutz beitragen, als mit dem Umstieg von einer veralteten Ölheizung auf eine Pelletheizung. In einer Studie hat das Salzburger Institut für Raumplanung und Wohnen SIR berechnet, wie viel CO2 durch eine Umrüstung durch eine Heizungserneuerung einsparen kann. Mit über 10.000 kg CO2 Einsparung in einem Jahr liegt die Pelletheizung vor allen anderen Alternativen klar in Führung. Zum Vergleich: Mit der eingesparten Ölmenge könnte man rund 50.000 km weit Auto fahren oder 1,5 Mal um die Welt fliegen!
Wärmepumpen nur bedingt klimafreundlich
Im Vergleich zu Ölheizungen sind Wärmepumpen klimafreundlicher. Eine wirkliche Alternative zu Pellets sind sie aber nicht, denn sie verbrauchen relativ viel Strom. Da im Winter auch in Österreich die Stromerzeugung vorwiegend durch kalorische Kraftwerke erfolgt, ist der Klimaschutzeffekt beim Einsatz von Wärmepumpen deutlich niedriger, wie die SIR Studie zeigt. Die Umrüstung der Heizung von bestehenden Gebäuden auf Wärmepumpen ist nur dann möglich, wenn Fußboden- oder Wandheizungen vorliegen. Die meisten Häuser sind aber mit Zentralheizungen ausgerüstet, die ihre Wärme über Radiatoren abgeben. Wärmepumpen können aber hohe Vorlauftemperaturen, wie sie konventionelle Radiatoren meist erfordern, nicht effizient bereitstellen. Dazu kommen bei der Sanierung die Probleme mit der Verlegung der Wärmekollektoren. Meist sind nur sehr kostspielige Tiefbohrungen möglich. Damit ist die Pelletheizung bei der Sanierung bestehender Heizsysteme oft die einzig realistische Alternative zu Öl und Gas.
Internationale Energieagentur warnt